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Terrasse oder Holzdeck behandeln

Eine Terrasse oder ein Holzdeck erfordert eine andere Behandlung als Fassadenholz, da horizontales Holz viel mehr Feuchtigkeit, Schmutz und Begehbelastung ausgesetzt ist. In diesem Artikel liest du, warum du für Terrassen und Holzdecks KEIN Demidekk-Fassadensystem wählst, sondern eher ein spezielles Terrassen- oder Lasursystem wie Jotun Trebitt Terrassebeis.
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Terrasse oder Holzdeck behandeln: Achte auf den Unterschied zu Fassadenholz

Die Behandlung einer Terrasse oder eines Holzdecks erfordert einen anderen Ansatz als eine Holzfassade, ein Zaun oder ein Gartenhaus. Horizontales Holz ist nämlich einer viel stärkeren Belastung ausgesetzt. Regen bleibt länger stehen, Schmutz dringt schneller in die Oberfläche ein und Fußgängerverkehr sorgt für Verschleiß. Deshalb wählst du für eine Terrasse oder ein Holzdeck nicht automatisch das gleiche System wie für Fassadenholz.

Bei Jotun ist diese Unterscheidung wichtig. Ein deckender Holzschutz wie Jotun Demidekk CleanTech ist für Holzteile im Außenbereich wie Fassadenverkleidungen, Profilhölzer, Dachüberstände und andere vertikale oder geschützte Holzteile gedacht. Für horizontale Laufflächen wie Terrassen, Holzdecks und Holztreppen ist ein spezielles Terrassenprodukt viel naheliegender.

Möchtest du wissen, welches Jotun-System für Fassadenholz, Profilhölzer oder andere vertikale Außenteile geeignet ist? Dann schau dir die komplette Jotun Demidekk Übersicht an. Diese Seite befasst sich speziell mit horizontalem Außenholz.

Warum ein Holzdeck anders belastet wird als Fassadenholz

Ein Holzdeck liegt horizontal. Dadurch muss das Holz mehr Feuchtigkeit und Schmutz verarbeiten als eine vertikale Fassadenverkleidung. Regenwasser läuft weniger schnell ab und bleibt häufiger in Rillen, Fugen und an den Stirnkanten stehen. Zudem nutzt sich die Oberfläche durch Schuhe, Gartenmöbel, Sand, Blätter und Reinigung ab.

Genau deshalb muss die Oberflächenbehandlung eines Holzdecks gut zu dieser Belastung passen. Eine geschlossene, deckende Schicht auf einer Lauffläche kann schneller verschleißen, glatt werden oder punktuell beschädigt werden. Daher wird für Terrassen und Holzdecks meist ein transparentes oder semitransparentes Terrassenprodukt gewählt, das besser zu horizontalem Außenholz passt.

Prüfe daher immer zuerst, ob dein Holz eine Lauffläche oder ein vertikales Fassadenteil ist. Das verhindert, dass du ein System wählst, das technisch nicht gut zur Anwendung passt.

Welches Jotun-Produkt verwendest du für eine Terrasse oder ein Holzdeck?

Für Terrassen und Holzdecks ist Jotun Trebitt Terrassebeis die logischste Wahl in diesem Bereich. Das technische Datenblatt von Trebitt Terrassebeis nennt die Anwendung auf Untergründen, bei denen ein transparenter, nicht filmbildender Schutz gewünscht ist. Das passt besser zu horizontalem Außenholz als ein deckendes Fassadensystem.

Trebitt Terrassebeis wird für Holzterrassen, Holzdecks, Treppen, Gartenmöbel und vergleichbare Außenanwendungen verwendet. Das Ziel ist nicht, das Holz vollständig deckend zu versiegeln, sondern die Oberfläche zu schützen, während die Holzstruktur sichtbar bleibt.

Verwende daher für eine Terrasse oder ein Holzdeck nicht automatisch die Demidekk-Fassadenempfehlung. Demidekk kann hervorragend für Holzfassaden und Profilhölzer sein, aber horizontale Laufflächen erfordern eine andere Produktwahl.

Trebitt Oljebeis oder Trebitt Terrassebeis?

Jotun hat mehrere Trebitt-Produkte. Daher ist es wichtig, das richtige Produkt zu wählen. Jotun Trebitt Oljebeis ist eine transparente, filmbildende Lasur für Außenholz wie Fassadenholz, Blockhütten, Chalets und andere hölzerne Außenteile. In der internationalen Jotun-Dokumentation wird für Terrassen, Holztreppen und Gartenmöbel ausdrücklich Trebitt Terrassebeis empfohlen.

Für eine vertikale Holzwand oder einen Schuppen kann Trebitt Oljebeis also sinnvoll sein. Für ein horizontales Holzdeck, eine Terrasse oder eine Holztreppe ist Trebitt Terrassebeis der bessere Weg.

Nutze dies als praktische Einteilung:

  • Trebitt Oljebeis: für Außenholz, bei dem eine transparente filmbildende Lasur passt, vor allem an Fassaden und Konstruktionen.
  • Trebitt Terrassebeis: für Terrassen, Holzdecks, Holztreppen, Gartenmöbel und horizontales Außenholz.
  • Demidekk: für deckenden Holzschutz auf Holzfassaden, Profilhölzern und vertikalen Außenteilen.

Terrasse lasieren oder streichen?

Viele Menschen suchen nach „Terrasse streichen“ oder „Holzdeck streichen“, aber technisch gesehen ist das oft nicht die beste Richtung. Eine Terrasse oder ein Holzdeck wird durch Begehen belastet und bleibt häufiger nass. Dadurch kann eine deckende Farbschicht auf horizontalem Holz schneller beschädigt oder glatt werden.

In der Praxis ist das Lasieren oder Behandeln mit einem speziellen Terrassenprodukt meist logischer. Eine Terrassenlasur oder ein Terrassenöl passt besser dazu, wie horizontales Holz genutzt wird. Zudem bleibt Verschleiß oft natürlicher und nur punktuell sichtbar, anders als bei einer geschlossenen Farbschicht.

Deshalb verwenden wir in diesem Artikel bewusst die Begriffe „behandeln“ und „lasieren“. Das Suchwort „streichen“ mag Kundensprache sein, aber der technische Rat für Jotun bleibt: Wähle ein geeignetes Terrassen- oder Holzdecksystem.

Welche Holzarten kannst du behandeln?

Viele Terrassen und Holzdecks bestehen aus Holzarten, die häufig im Außenbereich verwendet werden. Die Vorbereitung unterscheidet sich je nach Holzart, aber die Basis bleibt gleich: Das Holz muss sauber, trocken und fachgerecht vorbereitet sein.

Häufig vorkommende Holzarten sind:

  • imprägniertes Fichten- oder Kiefernholz;
  • Douglasienholz;
  • Lärche;
  • Hartholz;
  • thermisch modifiziertes Holz;
  • alte, vergraute Terrassendielen.

Bei Hartholz und fettigen Holzarten musst du besonders genau prüfen, ob das gewählte System geeignet ist. Einige Holzarten enthalten Inhaltsstoffe, die die Haftung oder Trocknung beeinflussen können.

Lies auch: Douglasienholz behandeln und Hartholz behandeln.

Neues Holzdeck behandeln

Ein neues Holzdeck muss erst trocken und sauber genug sein, bevor du mit der Behandlung beginnst. Neues Holz kann noch Feuchtigkeit, Schmutz, Harz, Sägereste oder Inhaltsstoffe enthalten. Dadurch kann das Ergebnis weniger gleichmäßig werden, wenn du zu früh beginnst.

Prüfe daher zuerst:

  • ob das Holz trocken genug ist;
  • ob Grünbelag oder Schmutz vorhanden ist;
  • ob die Oberfläche glatt oder rau ist;
  • ob das Holz bereits vergraut;
  • ob die Stirnkanten gut erreichbar sind;
  • ob das Holz bereits zuvor behandelt wurde.

Bei imprägniertem Holz kann eine zusätzliche Trocknungszeit erforderlich sein. Behandle das Holz erst, wenn der Untergrund für das gewählte Produkt geeignet ist.

Altes oder vergrautes Holzdeck behandeln

Ein altes oder vergrautes Holzdeck erfordert mehr Vorbereitung. Die oberste Holzschicht kann durch UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Schmutz angegriffen sein. Dadurch wird die Oberfläche oft rau, faserig oder fleckig.

Wenn du neu lasieren willst, musst du zuerst reinigen und oft auch entgrauen oder schleifen. Lose Fasern müssen weg, sonst haftet die neue Behandlung auf einer schwachen Schicht.

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Schritt 1: Reinige die Terrasse oder das Holzdeck

Reinige eine Terrasse oder ein Holzdeck immer gründlich, bevor du schleifst oder behandelst. Auf horizontalem Holz bleiben Schmutz, Algen, Sand, Fett und Blätter schneller liegen. Diese Verschmutzung verringert die Haftung und kann Flecken verursachen.

Verwende ein geeignetes Reinigungsmittel für Außenholz. Spüle danach gut mit sauberem Wasser nach und lass das Holz vollständig trocknen. Schenke Rillen, Fugen, Stirnkanten und Stellen unter Gartenmöbeln besondere Aufmerksamkeit.

Schleife nicht direkt auf einem schmutzigen Holzdeck. Dann schleifst du den Schmutz erst recht tief in das Holz ein.

Schritt 2: Entgraue oder schleife bei Bedarf

Wenn das Holzdeck vergraut ist, kann Entgrauen sinnvoll sein. Vor allem bei transparenten oder semitransparenten Systemen bleibt der Untergrund sichtbar. Daher sorgen graue Stellen und Farbunterschiede schneller für ein unruhiges Endergebnis.

Nach dem Reinigen und Trocknen kannst du lose Fasern wegschleifen. Schleife die Oberfläche, bis sie sich fest und gleichmäßig anfühlt. Entferne danach den gesamten Staub, damit die Behandlung guten Kontakt zum Holz hat.

Schritt 3: Wähle ein Terrassenprodukt, das zur Begehbelastung passt

Für horizontales Außenholz wählst du ein Produkt, das für Terrassen und Holzdecks geeignet ist. Trebitt Terrassebeis ist hierfür logischer als ein deckender Demidekk-Anstrich.

Ein Terrassenprodukt muss Folgendes berücksichtigen:

  • Fußgängerverkehr;
  • stehendes Wasser;
  • Verschmutzung;
  • UV-Belastung;
  • Verschleiß durch Möbel;
  • regelmäßige Reinigung;
  • Glätte bei Feuchtigkeit.

Daher ist es ratsam, Terrassen und Holzdecks in deiner Projektplanung separat zu behandeln. Verwende nicht automatisch die gleiche Oberflächenbehandlung wie an der Fassade.

Musst du eine Grundierung auf einem Holzdeck verwenden?

Bei Trebitt Terrassebeis arbeitest du nach der Systemempfehlung des Produkts. Eine Terrassenlasur oder ein Terrassenprodukt unterscheidet sich von einem deckenden Fassadensystem mit Visir-Grundierung. Verwende daher nicht automatisch Visir unter einer Terrassenlasur.

Im Zweifelsfall ist die richtige Reihenfolge: technisches Datenblatt prüfen, Untergrund beurteilen und erst danach das System wählen. Besonders bei Hartholz, bereits behandelten Holzdecks oder imprägniertem Holz ist diese Prüfung wichtig.

Wartungsintervall einer Terrasse oder eines Holzdecks

Eine Terrasse oder ein Holzdeck erfordert meist häufiger Wartung als eine vertikale Fassadenverkleidung. Das liegt an der Begehbelastung, Wasser, Schmutz und mechanischem Verschleiß. Selbst eine gut behandelte Terrasse musst du regelmäßig kontrollieren.

Das Wartungsintervall hängt ab von:

  • Lage in der Sonne oder im Schatten;
  • Holzart;
  • Farbe;
  • Feuchtigkeitsbelastung;
  • Nutzung;
  • Reinigungshäufigkeit;
  • vorhandene oder fehlende Überdachung.

Erwarte bei horizontalem Holz also kein Wartungsintervall wie bei einem gut aufgebauten, deckenden Fassadensystem. Terrassen und Holzdecks sind technisch stärker belastet und erfordern daher eine aktivere Wartung.

Glattes Holzdeck vermeiden

Ein glattes Holzdeck entsteht oft durch Feuchtigkeit, Algen, Schmutz und Schatten. Auch ein zu geschlossenes oder ungeeignetes System kann die Glätte verstärken. Daher ist regelmäßige Reinigung wichtig.

Halte Blätter und Schmutz fern, besonders in nassen Perioden. Kontrolliere Schattenplätze besonders häufig. Verwende zudem ein System, das für horizontale Außenanwendungen geeignet ist.

Häufige Fehler beim Behandeln von Terrassen oder Holzdecks

Bei Terrassen und Holzdecks entstehen Probleme oft dadurch, dass sie wie Fassadenholz behandelt werden. Dadurch passt das System nicht gut zur Belastung.

Häufige Fehler sind:

  • ein deckendes Fassadensystem auf einer Lauffläche verwenden;
  • nicht reinigen vor der Behandlung;
  • auf schmutzigem Holz schleifen;
  • feuchtes Holz behandeln;
  • Glätte nicht berücksichtigen;
  • Produkt zu dick auftragen;
  • erwarten, dass ein Holzdeck das gleiche Wartungsintervall wie Fassadenholz hat.

Wann solltest du besser nicht behandeln?

Behandle eine Terrasse oder ein Holzdeck nicht, wenn die Bedingungen schlecht sind. Horizontales Holz bleibt länger nass als vertikales Holz. Daher musst du bei der Trocknungszeit besonders kritisch sein.

Vermeide die Behandlung:

  • auf feuchtem Holz;
  • kurz vor Regen;
  • bei Nebel oder Tau;
  • in praller Sonne auf warmem Holz;
  • wenn das Holz noch schmutzig ist;
  • wenn sich alte Schichten lösen oder klebrig sind.

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Schlussfolgerung

Die Behandlung einer Terrasse oder eines Holzdecks erfordert ein anderes System als eine Holzfassade. Durch die horizontale Lage ist das Holz viel mehr Feuchtigkeit, Schmutz und Begehbelastung ausgesetzt. Daher ist ein spezielles Terrassenprodukt wie Jotun Trebitt Terrassebeis logischer als ein deckendes Fassadensystem.

Reinige das Holz gründlich, entferne Vergrauungen und lose Fasern bei Bedarf und wähle danach eine Behandlung, die zu horizontalem Außenholz passt. So verhinderst du, dass du ein Fassadenprodukt an einer Stelle verwendest, an der die Belastung viel höher ist.

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